Kategorie: Erneuerbare Energien


Die qualitätsunterschiede zwischen Nadelholzbriketts oder Hartholzbriketts

25. Januar 2009 - 20:07 Uhr

Brennstoff-Händler wie Jörn Greulich vom Bayerischen Brennholzdepot werden immer wieder nach Qualitätsunterschieden zwischen Nadelholzbriketts oder Hartholzbriketts gefragt. Hintergrund der Frage ist meist, dass Verbraucher die Erfahrungen aus der Brennholznutzung konsequent auf Holzbrikett übertragen - “Und das geht nicht” - so Greulich, weil Scheitholz nach Volumen berechnet wird, Brikett aber nach Gewicht.

Grundsätzlich nämlich hat Fichte aufgrund der chemischen Zusammensetzung einen höheren Brennwert als Buche. Heißt: Buche ist zwar “das bessere Brennholz”, hat aber pro Kilogramm Masse weniger Brennwert als Fichte und das wiederum bedeutet, dass ein Kilo Fichtenbrikett besser heizt als 1 Kilo Buchenbrikett. Vom optischen Gesamteindruck und vom Handling her muss gesagt werden, dass Fichte aufgrund des hohen Harzanteils besser und dichter gepresst werden kann.

Nun zum Einwand, dass bei der Nadelholzverbrennung Glanzruß entstehe oder der Schornstein versotten könne. Dem können wir entgegenhalten, dass die Menschen seit Jahrhunderten im Nürnberger und im bayerischem Raum Nadelholz und auch Kiefernholz, das extrem harzig ist, problemlos verheizen. Wenn mit Sachverstand und Wissen geheizt wird, dann kann auch so rückstandsfrei wie mit Hartholz - vielleicht auch sogar noch besser - die Verbrennung ablaufen.

“Nun bitte aufgemerkt, wie wir in Franken sagen!” Holz braucht Sauerstoff und das am besten von oben: Daher haben neue und gute Öfen eine Scheibenspülung, dadurch wird der Sauerstoff von oben in den Verbrennungsraum zugeführt. Man sollte genügend Sauerstoff in die Verbrennung lassen, dann haben Sie eine saubere Verbrennung. Sie sollten aber auch darauf achten, dass nicht zuviel Sauerstoff zugeführt wird, denn dann wird ein Großteil der Wärme durch zuviel Zugluft in den Kamin “gejagt”.

Bei zu geringer Luftzufuhr erreichen Sie entweder eine Glanzrußanhaftung oder zumindet sehr schlechte Abgaswerte. Zum anderen nutzen Sie das Holz nicht richtig aus, denn es verbrennt nicht vollständig und mit zu gringer Wärmeabgabe. Also regeln Sie bitte die Zuluft in Abständen ab und an….

Holz “verbrennt” nicht im eigentlichen Sinne, sondern es entstehen Gase im Verbrennungsraum, und diese Gase zünden bei einer bestimmten Temperatur. Dadurch werden die sichtbaren Flammen erzeugt. Wenn zu wenig Sauerstoff in den Verbrennungsraum gelangt, und durch das Glutbett das Holz weiter ausgast, dann können die Holzgase im Verbrennungsraum nicht zünden und gehen unverbrannt in den Schornstein. Dabei handelt es sich dann oft um Kachelöfen und Kaminöfen, über die sich dann die Nachbar beschweren, weil sie dauerhaft große Mengen an Rauch und Schadstoffen an die Umwelt abgeben.

Eine Sonderstellung nehmen bei den Holzbriketts die “Premium plus Holzbriketts” ein, auch “Pini Kay” genannt. Diese sind zwar größtenteils aus Hartholz hergestellt, bieten aber bei der Verbrennung hervorragende Eigenschaften, die auf das einmalige Pressverfahren zurück zu führen sind, da diese durch eine mechanische Schneckenpresse gepresst werden und nicht durch hydrauliche Pressen. Generell kann man sagen: Gute Holzbrikett sind hoch verdichtet und ordentlich verpresst- eine erste Augenkontrolle und dann ein kritischer Blick auf Inhaltsstoffe, Volumen und Gewicht - so wird aus jedem Einkäufer ein Holzbrikett-Fachmann.

Greulich: “Manch einer nutzt die Unwissenheit der Kunden aus, verkauft schlechte Qualität zum höheren Preis, daher sollten Sie auch Ihre Brennstoffe im Fachhandel beziehen! Zu den alten Papierpressen sparen wir uns weitere Erklärungen: Papier gehört in die Papiertonne und Druckerschwärze und Farbe nicht in den Öfen!”

Quelle : www.brennholzdepot.de

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Den Sommer nutzen.. Reinigung und Instandsetzung … günstige Konditionen für Holz

13. Mai 2008 - 10:26 Uhr

Auch beim Heizen sollte man an die Umwelt denken und nachwachsende Rohstoffe nutzen. Holzbriketts sind dafür eine gute Variante. Sie bestehen aus energetisch verwertbaren, unbehandelten Holznebenprodukten, die bei Verarbeitungsprozessen wie z.B. Sägen, Hobeln oder Fräsen anfallen. Diese werden getrocknet und unter sehr hohem Druck, ohne zusätzliche Beigabe von Bindemitteln zu gleichmäßig großen und harten Briketts verpresst.

Da das Holz beim Brikettieren stark komprimiert wird, nimmt es nahezu die Brenneigenschaften von Braunkohlebriketts an, jedoch mit dem Vorteil, dass bei der Verbrennung nur minimal Asche und Schwefel entwickelt wird.

Das kühle Frühjahr hat dieses Jahr natürlich auch zu einer längeren Heizperiode geführt. Deshalb ist es sinnvoll die Sommerphase für Reinigung und Instandsetzung der Feuerstätten zu nutzen.

Auch Holz in seiner gewachsenen, unbehandelten Form ist richtig verwendet eine ökologische Form des Heizens. Es darf natürlich nicht in frisch geschlagenem Zustand zum Heizen benutzt werden, sondern sollte bereits getrocknet und abgelagert sein. Viele werden auch an langen Sommerabenden nicht auf das knisternde Feuer im Kamin verzichten wollen. Da ist es jetzt eine gute Zeit zu günstigen Konditionen Kaminholz einzulagern.

Quelle : Angelika Riechert

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Holzenergie hat Potenzial zum Hauptwärmelieferant

9. Mai 2008 - 11:42 Uhr

Steigende Öl- und Gaspreise durch steigende Mobilitätsbedürfnisse, wachsenden Energiebedarf und Verknappung der fossilen Rohstoffe machen eine nachhaltige Energieversorgung notwendiger als jemals zuvor. Der Wärmesektor hat einen Anteil am Endenergieverbrauch von 57%. Damit wirkt sich die Verknappung von Öl und Gas hier besonders merklich aus. Doch gerade wo der Umstieg auf nachwachsende Rohstoffe technisch wie ökonomisch gut umsetzbar wäre, wird das Potenzial der erneuerbaren Energiequellen noch lange nicht ausgeschöpft.

Dabei bietet allen voran die Nutzung von Holzenergie in den hochmodernen Energieanlagen die Chance, den Mittelstand zu stärken, Tausende neuer Arbeitsplätze zu schaffen und nicht zuletzt einen Beitrag zur Pflege und zum Erhalt unserer Wälder zu leisten: Die Bundeswaldinventur II im Herbst 2006 hat aktuell gezeigt, dass nur 60 % der riesigen in den deutschen Wäldern liegenden Holzpotenziale genutzt werden. Zusätzlich leistet Energie aus Holz auch eine massive Unterstützung für den Klimaschutz.

Sowohl im Bereich Pelletkessel als auch im Bereich Biomasseheizkraftwerke für Nahwärmenetze zeichnet sich in Deutschland nach dem Absatztief 2006 wieder eine steigende Nachfrage ab. Um das Potenzial der Holzenergie als Hauptwärmelieferant zu nutzen, werden innovative Technologien und Unternehmen sowohl im Inland als auch für den Export benötigt. In die Entwicklung der Branche zu investieren, ist volkswirtschaftlich unabdingbar.

Doch um Holz verstärkt auf den Energiemärkten einzusetzen, müssen alle Beteiligten ihre Kräfte bündeln und die Rahmenbedingungen entsprechend gestaltet werden. Austausch zwischen Experten, Weiterentwicklung neuer Ideen und Fachinformation für die politischen Entscheidungsträger sind ebenso notwendig wie die Aufklärung der breiten Öffentlichkeit.

Quelle : REECO GmbH

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“Olymp” der Erneuerbaren Energien tagt in Österreich…

6. Mai 2008 - 11:39 Uhr

Wir wollen mal etwas über den Tellerrand schauen und sehen wie sich z.b. in Österreich mit der “EU-Richtlinie für Erneuerbare Energien” beschäftigt wird……

Am 23. Jänner 2008 hat die Europäische Kommission den Entwurf für eine “Richtlinie zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen” vorgestellt. Das von den EU-Regierungschefs im März 2007 beschlossene verbindliche Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energien am europäischen Energiemix bis 2020 auf 20 % zu heben, wird damit in Gesetzesform gegossen. “Ein Meilenstein in der europäischen Energiepolitik”, erklärt Heinz Kopetz, Vorsitzender des Europäischen und Österreichischen Biomasse-Verbandes. “Erstmals gibt es eine umfassende Richtlinie zu allen drei Bereichen unserer Energieversorgung: Wärme, Strom und Treibstoff.”

Österreich: 34 % Erneuerbare bis 2020

Für Österreich sieht der EU-Richtlinien-Entwurf den Ausbau des erneuerbaren Energieanteils auf 34 % vor. “Um diese Vorgabe zu erreichen, wird ein Paradigmenwechsel in der österreichischen Energiepolitik erforderlich sein: Weniger fossile Energie, weit gehender Stopp des Verbrauchsanstieges durch eine drastische Effizienzverbesserung und Sparbemühungen sowie wesentlich beschleunigter Ausbau der Erneuerbaren Energien”, betont Kopetz.

Die Verbände der erneuerbaren Energien - Österreichischer Biomasse-Verband, IG Windkraft Österreich, Kleinwasserkraft Österreich, Photovoltaic Austria, Austria Solar, ARGE Kompost & Biogas Österreich, - veranstalten deshalb einen Workshop zur neuen EU-Richtlinie mit dem Ziel, über den Entwurf der EU-Kommission zu informieren und einen politischen Diskussionsprozess über dessen Umsetzung in Österreich anzuregen. “Wir freuen uns besonders, dass wir hochrangige internationale Gäste begrüßen und hören dürfen - allen voran Alexandra Langenheld von der Europäischen Kommission, Generaldirektion Energie und Verkehr, die den Workshop eröffnen und den Richtlinien-Entwurf vorstellen wird”, so Kopetz.

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Entwurf des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes…

5. März 2008 - 19:25 Uhr

Erneuerbare Energien

Stellungnahme des Kabinetts zu Änderungsvorschlägen des Bundesrates

Das Bundeskabinett hat heute auf Vorschlag von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel eine Stellungnahme zu den Einwänden des Bundesrates zum Entwurf eines Gesetzes zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich (Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz) beschlossen.

In ihrer Gegenäußerung stimmte die Bundesregierung dabei den Änderungsvorschlägen des Bundesrates vom 15. Februar 2008 in der Sache zu einem großen Teil zu. Dies betrifft etwa eine Verfahrensvereinfachung bei den gesetzlichen Befreiungsmöglichkeiten. Weitere Vorschläge, etwa zu Kostenerleichterungen bei einem Einsatz von kleinen Wärmepumpen, werden von der Bundesregierung noch geprüft. Verschiedenen weiteren Vorschlägen des Bundesrates, die insbesondere zu Abschwächungen der Anforderungen an den Gesetzesvollzug geführt hätten, wurde hingegen nicht entsprochen.

Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz ist Teil des Integrierten Energie- und Klimapakets (IEKP). Die Bundesregierung will im Interesse des Klima- und Ressourcenschutzes den Anteil Erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung in Deutschland bis zum Jahre 2020 von derzeit 6 Prozent auf 14 Prozent steigern und dadurch zugleich die Abhängigkeit Deutschlands von Energieimporten verringern.

Das Gesetz sieht vor, Eigentümer neuer Gebäude dazu zu verpflichten, den Energiebedarf ihres Gebäudes anteilig mit Erneuerbaren Energien zu decken. Dazu können Geothermie, Solarthermie, Umweltwärme und Biomasse genutzt werden. Ersatzweise können auch ähnlich Klima schonende Alternativen eingesetzt werden, etwa eine verstärkte Wärmedämmung sowie Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung oder Abwärme. Eigentümer von bestehenden Gebäuden werden mit Mitteln des Marktanreizprogramms gefördert, wenn sie ihr Heizsystem auf Erneuerbare Energien umstellen.

Der Beschluss des Bundesrates und die Gegenäußerung der Bundesregierung werden nunmehr dem Deutschen Bundestag zur Berücksichtigung bei seinen weiteren Beratungen zugeleitet

Quelle : bmu.de

durch Hinweis www.energieausweis-energiepass-beratung.de und www.thermografie4you.de

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Die Wärmepumpe zeigt Einsparpotenzial auf …

4. März 2008 - 10:45 Uhr

Öl ist zur Zeit so teuer wie nie. Bei Heizölpreisen, die sich für 100 Liter auf der Rekordhöhe von über 70 Cent bewegen, reißt eine Tankfüllung schnell ein großes Loch in die Haushaltskasse. Aufgrund der unsicheren Lage im Nahen Osten, knapper Vorräte und massiver Spekulationen von Investoren halten Experten einen erneuten Anstieg auf über 100 Dollar pro Barrel Rohöl für möglich. “Angesichts solcher Prognosen sind die Verbraucher zu Recht verunsichert,” so Michael Conradi von der Initiative WÄRME+. “Gut beraten ist, wer sich von den Ölimporten unabhängig macht.” Positiv betrachtet zeige die Situation aber auch, dass die von der Bundesregierung initiierte Energieeinsparverordnung mit ihrem klaren Bekenntnis zu alternativen Energiequellen einen Schritt in die richtige Richtung darstelle. Auch die Energieversorgungs- unternehmen lägen mit ihrer verstärkten Förderung umweltfreundlicher Technologien und der Einbeziehung von Ökostrom in den Energiemix genau auf diesem Kurs.Zu einem nachhaltigen Wirtschaften gehöre aber auch die Energiegewinnung mittels einer Wärmepumpe. “Stromgeführte Heizlösungen wie die Wärmepumpe verursachen deutlich geringere Verbrauchs- und Betriebskosten als Ölheizungen. Sie nutzen die als Wärme gespeicherte kostenlose Energie aus Luft, Grundwasser oder Erdreich zum Heizen und für die Warmwasserversorgung. Dabei geben sie ein Vielfaches der für ihren Betrieb aufgewendeten Energie als Nutzwärme wieder ab”, so Conradi. Mit der Entscheidung für eine Wärmepumpe ließen sich in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit fünf Personen derzeit pro Jahr etwa 1.000 Euro Energiekosten einsparen.

Quelle : waerme-plus.de

durch Hinweis www.energieausweis-energiepass-beratung.de und www.thermografie4you.de

und den Profis vom Heizöl Preisvergleich

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Es ist Höchste Zeit auf alternative Energieträger wie Holzpellets umzusteigen

4. März 2008 - 08:41 Uhr

Bereits zu Beginn des Jahres durchbrach der Ölpreis erstmals die Rekordmarke von 100 Dollar pro Barrel, um die er seitdem pendelt. Nach oben scheint alles offen, obwohl sich Ökonomen von führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstituten mit Voraussagen für die Preisentwicklung eher zurückhalten. „Dafür gibt es keine guten Prognosemittel“, sagte zum Beispiel Oliver Hülsewig vom Münchener Ifo-Institut kürzlich gegenüber der „Welt“. Zu unberechenbar seien die Schwankungen von Angebot und Nachfrage, die Entscheidungen von Spekulanten und der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) sowie mögliche terroristische Attentate wie jüngst auf Ölpipelines in Nigeria.

Es gibt aber auch Experten, die konkreter werden: Für die Energiespezialistin vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Prof. Claudia Kempfert, ist in fünf Jahren ein Ölpreis von 150 Dollar wahrscheinlich, in zehn Jahren sogar ein Preis von 200 Dollar. In einem Interview mit der „Berliner Zeitung“ bringt sie die Ursache für den weiteren Preisanstieg so auf den Punkt: „… weil die Ölvorräte zunehmend knapp werden”. Auch Klaus-Jürgen Gern, Forscher vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW), rechnet auf lange Sicht mit steigenden Ölpreisen. Er rät daher, verstärkt nach alternativen Energieträgern zu suchen: „Es muss uns gelingen, Öl zu vertretbaren Kosten zu ersetzen.“

 

 

Zu den zukunftssichereren Alternativen für die Verbraucher zählt neben kostenloser Sonnenenergie der CO2-neutrale Brennstoff Holzpellets. Laut „Brennstoffspiegel“ – Monatsmagazin für den Brennstoff- und Mineralölhandel in Deutschland – entwickelten sich die Preise für Holzpellets 2007 nicht nur im Jahresdurchschnitt, sondern auch im Monatsvergleich rückläufig. „Holzpelletskunden“, so das Blatt, „können angesichts der erhöhten Produktionskapazitäten und der nun gleichmäßig wachsenden Nachfrage langfristig mit stabilen Preisen rechnen.“ Mehrjährige Liefer- und Preisgarantien von Kesselherstellern wie Paradigma machten zudem deutlich, dass die Akteure im Markt dies überwiegend so sehen.

Dank erhöhter staatlicher Förderung, moderner Technik und der Möglichkeit einer Kopplung mit Solar sowie vergleichsweise günstiger Brennstoffkosten entwickelt sich die Holzpelletsheizung zu einer langfristigen Alternative. Und das vor allem dort, wo Kunden darüber nachdenken, sich von leitungsgebundenen Energieanbietern unabhängig zu machen, dabei aber nicht auf Heizöl umsteigen wollen.

Die Wärmeversorgung mit Holzpellets kostet aktuell durchschnittlich 3,9 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Das ist weit günstiger als das Heizen mit Öl oder Gas. Der kWh-Preis von Öl- und Gasheizungen liegt bei derzeit 6,5 bzw. 7,0 Cent inklusive Zählergebühr, Tendenz steigend.

Das neue Marktanreizprogramm für erneuerbare Energie, das den Absatz von Technologien der erneuerbaren Energien im Markt durch Investitionsanreize stärken und deren Wirtschaftlichkeit verbessern will, bietet seit Januar deutlich verbesserte Fördersätze für Pelletsheizungen und Solaranlagen. Neu an der künftigen Förderung ist ein Bonusssystem, das für deutlich höhere Förderbeträge sorgen kann. Wer Solarkollektoren und Biomassekessel besonders energieeffizient einsetzt oder erneuerbare Energien miteinander kombiniert, wird zusätzlich mit dem so genannten Kombinationsbonus belohnt.

Quelle : Paradigma

durch Hinweis www.thermografie4you.de

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Novellierung der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen - 1. BImSchV

12. Dezember 2007 - 11:41 Uhr

Die Bundesregierung wird in naher Zukunft die Novellierung der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen beschließen. Hintergrund bzw. Antrieb der handelnden Institutionen ist das Entgegenwirken der gesundheitlichen Belastung durch Feinstaub und die Einhaltung der ehrgeizigen Klimaziele des Bundes und der EU.

Nach Vorlage des Referentenentwurfs fand dazu im Juni 2007 die Anhörung der beteiligten Kreise statt. Die Ankündigungen in der Presse haben in der öffentlichen Diskussion zur Verunsicherung der Verbraucher geführt. Leider waren die Meldungen teils stark verkürzt oder einseitig dargelegt. Es war und ist die Rede von Zwangsstilllegungen und ein Einbau von Rußfiltern für ältere Feuerungsanlagen. Dies hat, völlig zu Recht, viele Fragen aufgeworfen. Ist das Heizen mit Biomasse überhaupt noch attraktiv und lohnt eine Umrüstung oder Erweiterung der Wärmeerzeuger überhaupt noch?

Die Fakten

Die Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1. BlmSchV) gibt es seit 1988. Der Anwendungsbereich erstreckt sich derzeit auf alle Heizungsanlagen und Einzelraumfeuerungsanlagen wie Kaminöfen, Kachelöfen, Herde und offene Kamine über 15 kW Nennwärmeleistung. Die Bundesregierung will nun den Geltungsbereich auch auf Anlagen ab 4 kW in diese Verordnung einbeziehen. Nach Angaben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit würde das in Deutschland derzeit ca. 14 Mio. Haushalte betreffen. Auf den Typenschildern der Anlagen muss dann die Feinstaubimmission ausgewiesen werden. Ist das aufgrund des Alters nicht mehr möglich soll der Schornsteinfeger die Anlage überprüfen und ggf. Hinweise zur Nachrüstung von Filtern geben. In Extremfällen kann es zu einer Stilllegung der Anlage kommen.

 

 

Die Einhaltung der Verordnung wird allerdings in zwei Stufen mit entsprechenden Übergangsfristen geregelt. Man kann an dieser Stelle also nur vor übereilten Entscheidungen warnen. Für bestehende Anlagen sind folgende Übergangsfristen geplant: Typenprüfung vor dem 01.01.1975 oder Jahr der Typenprüfung nicht mehr feststellbar: bis 31.12.2014; Typenprüfung vom 01.01.1975 - 31.12.1984: bis 31.12.2017; Typenprüfung 01.01.1985 – 31.12.1994: bis 31.12.2020 und Typenprüfung vom 01.01.1995 bis zum Inkrafttreten der Verordnung: bis 31.12.2024.

Für neue Anlagen sind folgende Übergangsfristen geplant: „In der Stufe 1, die unmittelbar nach Inkrafttreten der Novelle einzuhalten ist, sollen Grenzwerte gelten, die dem derzeitigen Stand der Technik entsprechen und von modernen Anlagen heute eingehalten werden können. In der Stufe 2, die ab dem Jahr 2015 einzuhalten ist, soll für Staub generell ein Grenzwert von 20 mg/m³ gelten.“ (Zitat: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.´

Meinungen

Durch die fehlende bzw. einseitige Aufklärung der Verbraucher kommt es derzeit zu einer regelrechten Abkehr vom Brennstoff Holz. Darunter haben vor allem Fachhändler wie die Firma Finworld aus Baunatal und Witzenhausen (www.fin-world.de) zu klagen. Dabei begrüßt die Bundesregierung das Heizen mit Biomasse aufgrund der CO2 neutralen Verbrennung noch immer und wird an dieser Haltung aufgrund der gewonnenen Erfahrungen auch nichts ändern (siehe Anhörungsverfahren zur Novellierung der Kleinfeuerungsverordnung: www.bmu.de/luftreinhaltung/doc/40075.php).

Abzuwarten bleibt zudem welche Vorschriften aus dem Referentenentwurf überhaupt übernommen werden. Die meisten Hersteller von Kaminen und Kaminöfen sehen der Verordnung indes gelassen entgegen. Der ab 2024 geforderte Grenzwert von 20 mg/m³ wird bei Festbrennstofffeuerstätten von namenhaften Herstellern bereits jetzt eingehalten.

Tipps

Die Fachhändler haben längst reagiert und sich auf den Aufklärungsbedarf der Verbraucher eingestellt. Der wichtigste Hinweis der gegeben werden kann heißt: Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten. Nutzen Sie sein Wissen um eine Fehlentscheidung beim Kauf oder bei der Nachrüstung zu vermeiden.

Beachten Sie die Hinweise der Hersteller, der Fachhändler oder anderen vertrauenswürdigen Stellen zum richtigen Heizen mit Holz. Das Umweltbundesamt hat beispielsweise eine Broschüre veröffentlicht (Heizen mit Holz- Ein Ratgeber zum richtigen und sauberen Heizen) in der anschaulich dargelegt wird wie Emissionen vermieden werden können.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auf den Internetseiten des BMU (www.bmu.de) und des Umweltbundesamtes (www.umweltbundesamt.de)

Quelle : Schornsteinbau und Abgastechnik Ronald Stude

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Extrazuschüsse für Solarwärme- und Holzpellets-Anlagen….

11. Dezember 2007 - 17:31 Uhr

Eigenheimbesitzer können jetzt bis zum 31. Januar 2008 bei der Installation einer Solarwärme- oder Holzpellets-Anlage von besonders üppigen Fördergeldern profitieren. Im Rahmen der „Aktion Wintersonne“ bietet das Unternehmen Paradigma gemeinsam mit seinen bundesweit über 800 regionalen Systempartnern – das sind speziell geschulte Fachhandwerksbetriebe der Heizungsbranche – Endkunden attraktive Extrazuschüsse zusätzlich zur staatlichen Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Ziel dieser Aktion ist es, Bauherren und Modernisierern beim Umstieg auf zukunftssichere und energieeffiziente Heiztechniken finanziell noch stärker zu unterstützen.

Die Paradigma-Fördersätze

Konkret bedeutet diese Extra-Förderung bei der Neuinstallation von Aqua-Solaranlagen, dass Paradigma-Kunden einen Zuschuss in Höhe von 40 Euro pro angefangenem m2 Bruttofläche für ein System zur Warmwasserbereitung oder zur Heizungsunterstützung erhalten. Diese Zuschüsse werden unabhängig von der BAFA-Förderung in Höhe von 60 bzw. 105 Euro pro angefangener Bruttofläche gewährt. Die Förderaktion gilt auch für die Erweiterung bestehender Aqua-Solaranlagen sowie für die Installation eines ModuVarioAqua als Kombination aus sparsamer Gasbrennwert-Technik und modernem Aqua Solarwärme-System. Aqua-Systeme sind für die Warmwasserbereitung und zur Heizungsunterstützung geeignet – und das sowohl bei der Nachrüstung als auch bei Neuanlagen.

 

 

Beim Kauf eines Holzpelletskessels Pelletti erhöht Paradigma die Mindestförderung der BAFA um 500 Euro. Somit kann der Kunde hier mit einer Gesamtförderung in Höhe von 2.000 Euro rechnen. Interessant ist zudem, dass das Karlsbader Unternehmen allen Pelletti-Neubesitzern bis zum 31. Dezember eine Holzpellets Preis- und Liefergarantie über fünf Jahre bietet, die einen garantierten Maximalpreis in Höhe von 220 Euro pro Tonne Holzpellets inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer zusichert.

Falls eine Aktionsanlage einen Speicher der Produktreihen TITAN Aqua oder OPTIMA Aqua enthält, bekommt der Kunde nochmals einen Bonus von 100 Euro.
Sollten Sie nähere Fragen haben, können Sie sich über unser Kontaktformular an uns wenden.

Quelle : Paradigma

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durch erneuerbare Energien nachhaltig die Heizkosten senken..

6. Dezember 2007 - 17:26 Uhr

Rund 4.500 Liter Heizöl - soviel verbraucht eine vierköpfige Familie pro Jahr in einem älteren, schlecht gedämmten Einfamilienhaus. Umgerechnet ca. 3.000 Euro stehen damit auf der Heizkostenrechnung und in Zukunft vielleicht noch deutlich mehr. Stephan Kohler, Geschäftsfürer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) in Berlin, kennt den Weg aus der Kostenfalle: “Wer Kostensicherheit will, muss mit Effizienzmaßnahmen den Energiebedarf seines Hauses senken.” Um bis zu 85 Prozent könne eine energetische Modernisierung - Dämmung, Wärmeschutzfenster und moderne Heizungstechnik - den Energiehunger älterer Häuser reduzieren. “Wer zusätzlich auf Erneuerbare Energien umsteigt, kann steigenden Öl- und Gaspreisen gelassener entgegen sehen”, empfiehlt der dena-Chef. Wärmeenergie aus Solaranlagen, Pelletheizungen und Wärmepumpen spart nicht nur Heizkosten, sondern hilft auch den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und das Klima zu schützen. Daher plant die Bundesregierung, Gebäudeeigentümer in bestimmten Fällen per Gesetz zur Nutzung der Erneuerbaren zu verpflichten. Die Regelungen im Detail werden derzeit in Berlin diskutiert.

Wie können Hauseigentümer Erneuerbare Energien nutzen und was bringen sie?

Solarwärme - der “Allrounder” Solarthermische Anlagen nutzen die Sonnenstrahlung zur Wassererwärmung. Im Jahresdurchschnitt liefern sie rund 60 Prozent der für warmes Wasser benötigten Energie, in den Sommermonaten in der Regel sogar 100 Prozent. Die Heizung kann dann komplett ausgeschaltet werden. Größere Solarwärmeanlagen können zudem in Frühjahr und Herbst die Raumheizung unterstützen und so in einem energieeffizienten Haus bis zu 20 Prozent der insgesamt benötigten Heizenergie liefern. Die Anlagen lassen sich mit allen marktüblichen Heizungen kombinieren, können aber nicht allein verwendet werden. Optimale Voraussetzungen für einen guten Solarertrag bietet eine nach Süd-West bis Süd-Ost ausgerichtete, unverschattete Dach- oder Fassadenfläche. Rund 4.000 Euro muss man für eine kleine Solarwärmeanlage zur Wassererwärmung einplanen, weitere 4.000 Euro für die zusätzliche Heizungsunterstützung. Tipp: Am besten im Zuge einer Heizungsmodernisierung einbauen.

Holzpellets - komfortabler Klimaschutz Eine gute Alternative zur Gas- oder Ölheizung ist die Holzpelletheizung. Sie verbrennt kleine Holzpresslinge, die Pellets. Diese geben bei der Verbrennung nicht mehr CO2 ab, als der Baum bei seinem Wachstum aufgenommen hat und gelten daher als klimaneutral. Moderne Pelletheizungen sind hochkomfortabel: Der Brennstoff wird genau wie Öl von einem Tankwagen angeliefert, lagert in einem Silo oder Vorratsraum und wird automatisch zum Heizkessel transportiert. Bislang sind Pellets deutlich preisgünstiger als Öl oder Gas. Mit wachsender Nachfrage werden in den nächsten Jahren aber vermutlich auch die Pelletpreise steigen. Langfristig geringe Energiekosten kann eine Pelletheizung daher auch nur in einem energieeffizienten Haus garantieren. Die Anschaffungskosten für eine Zentralheizung mit Pellets liegen zwischen 10.000 und 14.000 Euro.

Wärmepumpen - Heizung ohne Feuerstelle Mehr Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen bringen auch Wärmepumpen: Sie entziehen z.B. der Erde die gespeicherte Sonnenwärme und transportieren sie ins Haus. Besonders effizient arbeiten sie in Kombination mit Fußboden- oder Wandheizungen: Diese geben über eine große Fläche Wärme ab und kommen so mit geringeren Heiztemperaturen aus als normale Heizkörper. In der Folge muss auch die Wärmepumpe weniger Leistung bringen. Da Wärmepumpen Strom benötigen, ist eine gute Planung und Einstellung wichtig. Die Pumpe sollte mindestens drei bis dreieinhalb mal soviel Wärmeenergie bereitstellen, wie sie an elektrischer Energie für den Betrieb benötigt. Die Investitionskosten für die besonders effizienten Erdwärmepumpen liegen zwischen 16.000 und 20.000 Euro. Staatliche Förderung nutzen

Der Staat fördert die energiesparende Sanierung mit Erneuerbaren Energien durch verschiedene Förderprogramme. Die KfW Förderbank und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bieten Zuschüsse und zinsgünstige Finanzierungskredite an. Einen kostengünstigen Einstieg in die energiesparende Sanierung bietet der Energieausweis für Gebäude. Er gibt Aufschluss über die energetische Qualität des Hauses und enthält erste Sanierungsempfehlungen. Zudem bieten Energieberater eine genaue Gebäudeanalyse mit Erstellung eines umfangreichen Sanierungsfahrplans an. Das BAFA bezuschusst diese ausführliche Energieberatung im Rahmen des “Vor-Ort-Programms”.

Quelle : dena

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