Archiv für Mai 2008


Den Sommer nutzen.. Reinigung und Instandsetzung … günstige Konditionen für Holz

13. Mai 2008 - 10:26 Uhr

Auch beim Heizen sollte man an die Umwelt denken und nachwachsende Rohstoffe nutzen. Holzbriketts sind dafür eine gute Variante. Sie bestehen aus energetisch verwertbaren, unbehandelten Holznebenprodukten, die bei Verarbeitungsprozessen wie z.B. Sägen, Hobeln oder Fräsen anfallen. Diese werden getrocknet und unter sehr hohem Druck, ohne zusätzliche Beigabe von Bindemitteln zu gleichmäßig großen und harten Briketts verpresst.

Da das Holz beim Brikettieren stark komprimiert wird, nimmt es nahezu die Brenneigenschaften von Braunkohlebriketts an, jedoch mit dem Vorteil, dass bei der Verbrennung nur minimal Asche und Schwefel entwickelt wird.

Das kühle Frühjahr hat dieses Jahr natürlich auch zu einer längeren Heizperiode geführt. Deshalb ist es sinnvoll die Sommerphase für Reinigung und Instandsetzung der Feuerstätten zu nutzen.

Auch Holz in seiner gewachsenen, unbehandelten Form ist richtig verwendet eine ökologische Form des Heizens. Es darf natürlich nicht in frisch geschlagenem Zustand zum Heizen benutzt werden, sondern sollte bereits getrocknet und abgelagert sein. Viele werden auch an langen Sommerabenden nicht auf das knisternde Feuer im Kamin verzichten wollen. Da ist es jetzt eine gute Zeit zu günstigen Konditionen Kaminholz einzulagern.

Quelle : Angelika Riechert

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Holzenergie hat Potenzial zum Hauptwärmelieferant

9. Mai 2008 - 11:42 Uhr

Steigende Öl- und Gaspreise durch steigende Mobilitätsbedürfnisse, wachsenden Energiebedarf und Verknappung der fossilen Rohstoffe machen eine nachhaltige Energieversorgung notwendiger als jemals zuvor. Der Wärmesektor hat einen Anteil am Endenergieverbrauch von 57%. Damit wirkt sich die Verknappung von Öl und Gas hier besonders merklich aus. Doch gerade wo der Umstieg auf nachwachsende Rohstoffe technisch wie ökonomisch gut umsetzbar wäre, wird das Potenzial der erneuerbaren Energiequellen noch lange nicht ausgeschöpft.

Dabei bietet allen voran die Nutzung von Holzenergie in den hochmodernen Energieanlagen die Chance, den Mittelstand zu stärken, Tausende neuer Arbeitsplätze zu schaffen und nicht zuletzt einen Beitrag zur Pflege und zum Erhalt unserer Wälder zu leisten: Die Bundeswaldinventur II im Herbst 2006 hat aktuell gezeigt, dass nur 60 % der riesigen in den deutschen Wäldern liegenden Holzpotenziale genutzt werden. Zusätzlich leistet Energie aus Holz auch eine massive Unterstützung für den Klimaschutz.

Sowohl im Bereich Pelletkessel als auch im Bereich Biomasseheizkraftwerke für Nahwärmenetze zeichnet sich in Deutschland nach dem Absatztief 2006 wieder eine steigende Nachfrage ab. Um das Potenzial der Holzenergie als Hauptwärmelieferant zu nutzen, werden innovative Technologien und Unternehmen sowohl im Inland als auch für den Export benötigt. In die Entwicklung der Branche zu investieren, ist volkswirtschaftlich unabdingbar.

Doch um Holz verstärkt auf den Energiemärkten einzusetzen, müssen alle Beteiligten ihre Kräfte bündeln und die Rahmenbedingungen entsprechend gestaltet werden. Austausch zwischen Experten, Weiterentwicklung neuer Ideen und Fachinformation für die politischen Entscheidungsträger sind ebenso notwendig wie die Aufklärung der breiten Öffentlichkeit.

Quelle : REECO GmbH

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“Olymp” der Erneuerbaren Energien tagt in Österreich…

6. Mai 2008 - 11:39 Uhr

Wir wollen mal etwas über den Tellerrand schauen und sehen wie sich z.b. in Österreich mit der “EU-Richtlinie für Erneuerbare Energien” beschäftigt wird……

Am 23. Jänner 2008 hat die Europäische Kommission den Entwurf für eine “Richtlinie zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen” vorgestellt. Das von den EU-Regierungschefs im März 2007 beschlossene verbindliche Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energien am europäischen Energiemix bis 2020 auf 20 % zu heben, wird damit in Gesetzesform gegossen. “Ein Meilenstein in der europäischen Energiepolitik”, erklärt Heinz Kopetz, Vorsitzender des Europäischen und Österreichischen Biomasse-Verbandes. “Erstmals gibt es eine umfassende Richtlinie zu allen drei Bereichen unserer Energieversorgung: Wärme, Strom und Treibstoff.”

Österreich: 34 % Erneuerbare bis 2020

Für Österreich sieht der EU-Richtlinien-Entwurf den Ausbau des erneuerbaren Energieanteils auf 34 % vor. “Um diese Vorgabe zu erreichen, wird ein Paradigmenwechsel in der österreichischen Energiepolitik erforderlich sein: Weniger fossile Energie, weit gehender Stopp des Verbrauchsanstieges durch eine drastische Effizienzverbesserung und Sparbemühungen sowie wesentlich beschleunigter Ausbau der Erneuerbaren Energien”, betont Kopetz.

Die Verbände der erneuerbaren Energien - Österreichischer Biomasse-Verband, IG Windkraft Österreich, Kleinwasserkraft Österreich, Photovoltaic Austria, Austria Solar, ARGE Kompost & Biogas Österreich, - veranstalten deshalb einen Workshop zur neuen EU-Richtlinie mit dem Ziel, über den Entwurf der EU-Kommission zu informieren und einen politischen Diskussionsprozess über dessen Umsetzung in Österreich anzuregen. “Wir freuen uns besonders, dass wir hochrangige internationale Gäste begrüßen und hören dürfen - allen voran Alexandra Langenheld von der Europäischen Kommission, Generaldirektion Energie und Verkehr, die den Workshop eröffnen und den Richtlinien-Entwurf vorstellen wird”, so Kopetz.

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